Angelknoten verbinden die Schnur mit Haken, Ködern und Vorfächern, und jeder von ihnen muss auf monofiler Schnur (mono), Fluorocarbon oder geflochtener Schnur (braid) sicher greifen, ohne die Schnur zu schwächen. Für das alltägliche Süßwasser- und Spinnangeln ist der wichtigste Angelknoten der Clinchknoten (verbessert), der die Schnur an Haken, Wirbel oder Köder bindet, während der stärkere Palomarknoten besonders gut in geflochtener Schnur (braid) hält. Das Fliegenfischen lebt von einer Kette von Verbindungen von der Rolle bis zur Fliege. Der Arborknoten befestigt das Backing an der Spule, und der Nagelknoten verbindet das Vorfach mit der Fliegenschnur, sodass es glatt durch die Rutenringe läuft. Von dort verbindet der Blutknoten die konischen Abschnitte von Vorfach und Vorfachspitze (Tippet) bis hin zur Fliege. Das Salzwasserangeln belastet das Gerät stärker, deshalb verbinden Angler dünne geflochtene Schnur (braid) mit einem schweren Vorfach aus Monofilament oder Fluorocarbon mit dem Albright-Knoten oder dem schlanken, starken FG-Knoten. Die unten aufgeführten besten Angelknoten teilen eine goldene Regel: Erfahrene Angler befeuchten jeden Knoten vor dem Festziehen, gleich in welchem Gewässer, denn die Reibungshitze beim trockenen Zuziehen kann die Schnur schwächen.