Rettungsknoten sind das unverzichtbare Seilhandwerk von Feuerwehr und Such- und Rettungsteams (SAR), mit dem Menschen sicher am Seil bewegt werden, oft über eine Klippe, in einen Schacht hinab oder aus einem hohen Fenster. Alles beginnt mit einem soliden Anker. Der Spannungslose Knoten legt das Seil in mehreren Törns um Baum oder Träger, sodass die Reibung und nicht der Knoten die Last hält und das Seil nahezu seine volle Festigkeit behält. Wo ein fester Anschlagpunkt gebraucht wird, bildet die Achterschlaufe (gelegt) eine starke Schlaufe, die sich auch nach schwerer Belastung wieder öffnen lässt. Um eine Person hinauf- oder hinabzubringen, formt der Feuerwehrstuhl zwei blockierende Schlaufen, die Brust und Knie stützen und ein einfaches Seil in einen improvisierten Rettungssitz verwandeln. Der Halbmastwurf lässt eine Last ab, und der Bergrettungsknoten legt sie fest, sodass ein Retter mit freien Händen arbeiten kann, während ein Prusik das Seil im Flaschenzug greift und die Last hält, wenn sie rutscht. Weil ein Leben am Seil hängt, wird jeder Knoten gebunden, geprüft und gesichert, bevor Gewicht auf das Seil kommt. Die wichtigsten Feuerwehr- und Rettungsknoten sind unten aufgeführt.