Pfadfinderknoten sind das Fundament der Lagertechnik und werden Schritt für Schritt auf dem Weg durch die Stufen gelernt. Zu den ersten unverzichtbaren Pfadfinderknoten gehört der Kreuzknoten (Weberknoten), ein einfacher Bindeknoten für Verband, Bündel oder Paket, gefolgt von den Zwei Halben Schlägen und dem Topsegelschotstek zum Aufstellen und Nachspannen des Zelts. Mit wachsendem Können lernt ein Pfadfinder den Schotstek, um zwei Seile unterschiedlicher Stärke zu verbinden, und den Palstek, die bewährte Rettungsschlaufe, die sich um einen Menschen nicht zuzieht. Für das Bauen verbinden der Webeleinenstek, mit dem ein Kreuzbund beginnt, und der Zimmermannsknoten, mit dem ein Diagonalbund beginnt, Stangen zu Türmen, Brücken und Lagerbauten. Pfadfinder lernen auch, ihr Seil zu pflegen, und sichern ein geschnittenes Ende mit einem Einfachen Takling gegen das Ausfransen. Mit dem Türkischen Bund lässt sich aus Schnur ein Halstuchring (Woggle) knüpfen, wie er zur Kluft getragen wird. Die unten aufgeführten wichtigsten Pfadfinderknoten decken Lagertechnik wie Pfadfindertradition ab. Früh gelernt, bleiben diese Fertigkeiten ein Leben lang.